Musikfestival Grafenegg

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Grafenegg und seine spektakuläre Open-Air-Bühne Wolkenturm sorgen für musikalischen Hochgenuss.

Alljährlich treffen sich internationale Stars und Orchester zum Musizieren im Auditorium und auf der Open-Air-Bühne Wolkenturm. Das Grafenegg Festival im August und September verspricht auch heuer wieder der Höhepunkt des musikalischen Kultursommers in Niederösterreich zu werden.

Seit Sommer 2007 findet im Park des Schlosses Grafenegg jährlich das Grafenegg Festival unter der künstlerischen Leitung des Pianisten Rudolf Buchbinder statt. Konzerte und Veranstaltungen gibt es aber auch außerhalb des Festivalzeitraumes: Neben der intensiven Sommerbespielung ist Grafenegg auch Schauplatz von Frühlings-Events und Adventveranstaltungen, die jährlich zahlreiche Menschen auf das Schlossareal locken. 

Das Grafenegg Festival 2021

Das Grafenegg Festival, das heuer von 13. August bis 5. September 2021 stattfindet, gilt mit seinem hochkarätigen Line-up als Höhepunkt des niederösterreichischen Kultursommers. Im Beethovenjahr kommt es gleich am Eröffnungswochenende zu einem musikalischen Gipfeltreffen: die Opernstars Piotr Beczała, Rene Pape, Krassimira Stoyanova und Anita Rachvelishvili singen zum Festival-Auftakt Giuseppes Verdis Messa da Requiem, es spielen und singen das Tonkünstlerochester Niederösterreich und der Singverein Wien, am Pult steht Yutaka Sado.

Das European Union Youth Orchestra unter Vasily Petrenko gibt am zweiten Festivalwochenende Sergej Prokofjews „Ala et Lolly“, das bei der Uraufführung für einen Skandal sorgte: die archaisch-wilde „Skythische Suite“ war für das St. Petersburg von 1916 zu modern; Alexander Glasunow, damals Direktor des dortigen Konservatoriums, verließ während des Konzertes demonstrativ den Saal. Auch Igor Strawinskys „Le sacre du printemps“, das am Ende des Abends steht, sorgte zu seiner Zeit für einige Aufregung. Zwischen den kontroversen Kompositionen spielt Jess Gillam am Saxophon ein etwas romantischeres Werk, das „Konzert für Alt-Saxophon und Streichorchester Es-Dur op. 109“ von Alexander Glasunov, einem Schüler Nikolai Rimskij-Korsakows. 

Hausherr Rudolf Buchbinder schließt „sein" Festival mit Beethovens Tripelkonzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56. Ebenfalls aufgeführt wird das für Grafenegg komponierte Trompetenkonzert von Konstantía Gourzí, dessen Uraufführung 2020 aufgrund eines Wolkenbruches quasi in letzter Minute vereitelt wurde. Ein Jahr später wird es mit Simon Höfele als Solist nun tatsächlich aus der Taufe gehoben!

Grafenegg