Glatt & Verkehrt

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Krems an der Donau und die Wachau laden sich im Juli viele musikalische Freunde ein: seit über 20 Jahren ist das von Johann Kneihs und Albert Hosp geleitete Festival ein Fixstern im Kulturkalender.

Neben den Winzern Krems als Hauptspielort sind weitere Fixpunkte des Konzertprogramms Veranstaltungen beim Spitzer Marillenkirtag, im Klangraum Krems Minoritenkirche und bei verschiedenen Heurigen in der Wachau.

„Wege, Reisen, Pfade": Tradition und Aufbruch, alt und neu, gehören zusammen wie die Maschen des Strickmusters – bei Glatt&Verkehrt wird seit 1997 in diesem Spannungsfeld musiziert: Musik(er) aus aller Welt musizieren an der Donau.

Musik von weit her und von gleich ums Eck

Was all die internationalen Künstler verbindet, die in die Wachau reisen, ist die Auseinandersetzung mit ihren eigenen musikalischen Wurzeln: egal ob sie sich traditioneller Volksmusik, dem Jazz, der Klassik oder der Avantgarde verschrieben haben. Erwin Steinhauer, Joe Pinkl, Georg Graf und Peter Rosmanith eröffnen das Festival im Schloss in Spitz mit einer „spitzen" Interpretation von H.C. Artmanns „Flieger, grüß mir die Sonne". Die Sonne im Rpcken hat auch Uxía. Die „Stimme Galiziens" beschwört mit ihrem Gesang und ihren Liedern das Meer herauf. Die Poesie von Schmieds Puls greift  Clemens Wenger auf und arrangiert die Musik von Mira Lu Kovacs in „The Urge Of Night“ in neuer kammermusikalisch-klassischer Besetzung. Sehr beschwingt geht es von der Themse an die Donau: wenn Sie Multi-Kulti vom Feinsten, das heißt Klezmer meets bulgarische Polyrhythmik, hören, dann stehen She´Koyokh bei den Winzern Krems auf der Bühne! Findet zwar nur bei Schönwetter statt, dann dafür in einem der schönsten Weingüter des Kremstales: das Familienkonzert von Marko Simsa, Klezmer Reloaded & Freunden: am 21. Juli im Hof de Bio-Weingut Geyerhof, inklusive super Rahmenprogramm!

Künstler musizieren gemeinsam 

Die Werkstatt-Reprisen in Stift Göttweig zeigen, was während der Arbeitswoche der Musikwerkstatt von glatt&verkehrt erarbeitet wurde; hier trifft der Jodler auf das griechische Volkslied, der wallonische Tanz auf eine polnische Melodie und brasilianische Rhythmen auf alpenländische Fidelkunst. „Refugees for Refugees" schließlich ist ein großartiges völkervereinendes Projekt und gleichzeit ein Österreich-Debut: 10 Musiker aus Tibet, Pakistan, Afghanistan, Irak und Syrien musiszieren nach ihrer Flucht aus der Heimat erstmals gemeinsam im Ensemble. 

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