Waldviertler Urgeschmack: Auf Kräuter-Mohn-Genussreise

Das grüne Waldviertel wird in den Sommermonaten bunt! Dann nämlich, wenn die roten Klatschmohnfelder und blühenden Kräutergärten die Wege säumen.

Das Waldviertel schmeckt nach nussigem Mohn und herrlich frischen Kräutern. Wo’s die besten davon gibt, warum manchmal der Weg das Ziel ist und wo man im Norden Niederösterreichs baden geht, lesen Sie hier.

Die graue Eminenz: Wo der Mohn zuhause ist.

Der Mohnwirt Neuwiesinger aus Armschlag hat sich voll und ganz der Zubereitung köstlicher Mohnspezialitäten, wie Mohnzelten, Strudel, Knödeln und Nudeln bis hin zu Eis und Krapfen verschrieben. Aber nicht nur der Mohnwirt ist verrückt nach dem grauen Gold, wie die Mohnmühlensammlung zeigt, sondern ganz Armschlag hat sich den kleinen Körnern verpflichtet. Alljährlicher Höhepunkt ist der Mohnblütenmonat Juli, wenn die Mohnfelder in bunten Farben zu strahlen beginnen. Kleiner Tipp für Wanderer: Erkunden Sie das immergrüne Waldviertel am Mohnstrudelweg. Und machen Sie einen Abstecher zum Mohnhof Gressl und kosten Sie das Mohnölpesto, das der Familienbetrieb aus Ottenschlag in Eigenregie herstellt. Genaueres über den Mohn – seine Geschichte und seine Wirkung – erfahren Sie in der begehbaren Mohnkapsel!

Hochburg der Kräuterhexen: Waldviertler Kräutergartl.

Teetrinker kennen und lieben sie: Die abgerundeten Kräutertees von Sonnentor. In der Erlebniswelt in Sprögnitz gibt es noch viel mehr über die gesunden Kräuter zu riechen, schmecken und erfahren. Im Kräuterstreichelgarten zum Beispiel atmen Sie die Sinnlichkeit der Pflanzen ein, während die Kinder durch den Bio-Bengelchen-Garten toben. Unser Tipp: Unternehmen Sie eine Kräuterwanderung (kinderfreundlich!) und entdecken Sie die Kräutervielfalt des Waldviertels. Noch intensiver wird das Erlebnis in Hildegards Kräuteroase, wo Sie den Klostergeist und Kräuterzauber der legendären Hildegard von Bingen spüren.

Das Waldviertel richtig genießen: Unsere Geheimtipps.

Die Waldviertler sind ja für ihre Knödel berühmt. Darum haben wir die „Knödel-Macher vom Waldviertel“, das Wirtshaus im Demutsgraben bei Zwettl besucht, gekostet und für absolut empfehlenswert empfunden. Egal ob original Zwettler Bierknödel oder Ganslknödel, wir haben uns in jede einzelne verliebt. Verdaut wird dann an den kühlen Kampseen Ottenstein, Dobra und Thurnberg, die an heißen Sommertagen allesamt einfach nur erfrischend sind. Erkundet wird der Ottensteiner Stausee übrigens am besten bei einer lauschigen Bootsfahrt. Unser Tipp: Statten Sie bei der Gelegenheit der Ruine Lichtenfels einen Besuch ab und rasten Sie in den idyllischen Buchten. Ein weiteres Wasser-Naturschauspiel der Region ist der Lohnbachfall, unweit von Arbesbach. Beeindruckend stürzt er sich in die Tiefe der moosgrünen Schluchten, während sein Rauschen zum Entspannen einlädt.

Empfehlungen und Tipps

Faulenzerhotel Schweighofer, © Waldviertel Tourismus, ishootpeople.at

Sonnige Faulenzertage

2 Nächte im Faulenzerhotel Schweighofer | Waldviertler Mohnmenü | Faulenzer-Oase | Besuch bei SONNENTOR

ab € 211,-

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