Festspielhaus St. Pölten

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Das Festspielhaus St. Pölten startet mit einem Programm voll Vielfalt und Qualität in die Saison 2019/2020.

Dass man sich hier nicht auf langjährigen großen Erfolgen ausruht, sondern zum immer neuen Höhenflügen ansetzt, bezeugt ein geistreiches Herbstprogramm: Das Festspielhaus St. Pölten präsentiert virtuose Klassik-Größen und Stars aus Jazz, Pop, Weltmusik und Tanz!

Klassik!

Die niederländische Cellistin Harriet Krijgh und die Tonkünstler unter Yutaka Sado starten mit Mozart, Haydn und Prokofjew in den Klassikherbst: Das verschollen geglaubte erste Cellokonzert von Joseph Haydn dürfte ein besonderes Hörvergnügen sein. Der Orgelvirtuose Wayne Marshall hat Marcel Dupré, Francis Poulenc und Franz Schmidt im Gepäck. Ein reizvolles Kontrastprogramm, denn die Symphonie Nr. 2 in Es-Dur des Wiener Spätromantikers Schmidt vereint bereits die klassische Form mit modernen Klängen. 

Tanz!

Der Shootingstar einer neuen Flamenco-Generation, Eduardo Guerrero vereint präzise Technik mit zeitgenössischer Ästhetik. Guerrero, der tanzend auch schon die Madrider Fashion Week eröffnet hat zieht auf der Bühne alle Blicke auf sich, seine Beziehungen zu Frauen stehen im Fokus seiner Performance im Festspielhaus: drei Sängerinnen, die auch mit ihm performen repräsentieren die Frauen in Guerreros Leben. Ein weiteres Highlight sind Richard Siegal und das Ballet of Difference am Schauspiel Köln, die „New Ocean“ zeigen: Siegals Stücke sind berühmt dafür, dass sie eine regelrechte Sogwirkung erzeugen – Spitzentechnik und Präzision ergeben seinen ganz eigenen Tanzstil, er folgt dabei ganz stark John Cages ursprünglichem Ansatz. Nach einem fulminanten Auftritt mit Xenos 2018 kehrt Akram Khan mit seiner neuesten Choreographie ans Festspielhaus zurück: Die Österreich-Premiere von „Outwitting the Devil“ verpricht wieder ein Eintauchen in alte Mythen und ein Verorten dieser in der Gegenwart, da Vincis „Letztes Abendmahl“ ist dieses Mal Vorbild für das Tanzstück.

Weltmusik! 

Publikumsliebling und Mnozil-Brass-Trompeter Thomas Gansch spielt mit dem Janoska-Ensemble, und zwar „from Vienna to Liverpool“, die Reise ist also eine weite und geht von Mozart bis zu den Beatles. Die Combo „Time for Three“ hat in den letzten Jahren eine Weltkarriere hingelegt; ihre Fans lieben sie vor allem für ihre Spiellust und Experimentierfreudigkeit. Gemeinsam mit den Tonkünstlern Niederösterreich unter Keith Lockhart performen sie Klassik, Bluegrass, Rock, Hip-Hop und Jazz. Südliche Wärme verströmt der November: Maya Andrade ist das, was man geläufig eine Weltmusikerin nennt: Die Musikerin von den Kapverden interpretiert die klassische Morna-Musik mit viel Percussion und tropischen Klängen mit einem zeitgemäßen Twist und in englischer Sprache.