Festspielhaus St. Pölten

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Das Festspielhaus St. Pölten wartet mit einem Programm voll Vielfalt und Qualität auf.

Das Festspielhaus St. Pölten präsentiert virtuose Klassik-Größen und Stars aus Jazz, Pop, Weltmusik und Tanz!

Weltmusik! 

Die mehrfache Grammy-Gewinnerin Angélique Kidjo aus dem Benin gibt dem St. Pöltner Publikum am 28. März 2020 die Ehre. Im Festspielhaus trifft die UNICEF-Botschafterin Kidjo auf das Tonkünstler-Orchester und verpackt ihr musikalisches Spektrum von Afropop über Jazz bis hin zu lateinamerikanischen Beats in große, bewegende Sounds. Unter dem Namen Chilly Gonzales avancierte der Kanadier Jason Charles Beck in den 1990ern zum „President of the Berlin Underground“, mit seinen Solo Piano Alben begeisterte er sowohl Publikum als auch Kritiker. Klassiker des Pop und Rock zerlegt er und schleift sie gleichsam unterhaltsam wie virtuous und mit einem großen Verständnis für das kompositorische Handwerk durch die Untiefen der komplexen Welt der Klassik; im Festspielhaus St. Pölten macht Chilly Gonzales am 20. Mai 2020 Halt.  

Klassik!

Am 18. Mai 2020 steht die Ouvertüre zu Mozarts  „Zauberflöte“ KV 620 am Beginn eines Konzertes, das den Weg von der Wiener Klassik hin zur Romantik beschreitet. Beethovens G-Dur-Konzert Nr. 4 G-Dur op. 58 für Klavier und Orchester, interpretiert vom chinesisch-amerikanischen Pianisten George Li läutet schon in Anklängen die Romantik ein, laut Robert Schuman ist dieses Konzert „Beethovens vielleicht größtes Werk“. Von Schuman selbst steht die Symphonie Nr. 2 C-Dur op.61 auf dem Programm, ein zutiefst persönliches Werk, von dem Schumann sagte, dass er sich, indem er Bach studiere und diese Sinfonie schreibe, von seinen Depressionen heilen werde. Es spielt das Niederösterreichische Tonkünstler-Orchester unter seinem Chefdirigenten Yutaka Sado

Tanz!

Nach einem fulminanten Auftritt mit Xenos 2018 kehrt Akram Khan im Mai  2020 mit seiner neuesten Choreographie ans Festspielhaus zurück: Die Österreich-Premiere von „Outwitting the Devil“ verpricht wieder ein Eintauchen in alte Mythen und ein Verorten dieser in der Gegenwart, da Vincis „Abendmahl“ ist dieses Mal Vorbild für das Tanzstück. Ins Jahrhundert der Aufklärung entführt „Un break à Mozart 1.1“: zehn Hip-Hop-Tänzer der Compagnie Accrorap am CCN in La Rochelle und zehn Musikern des Orchestre des Champs-Elysées interpretieren konzertante Auszüge aus Mozarts „Requiem“ sowie Motive aus „Don Giovanni“. Die wahrhafte Musik Mozarts entfaltet auch im modernen Tanz des Choreographen Kader Attou und zeitgemäßer Interpretation eine unwiderstehliche Kraft.