Festival La Gacilly-Baden Photo 2020

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Das größte Fotofestival Europas kommt nach Baden bei Wien.

Unter dem Motto „NIEMALS AUFGEBEN!“ zeigt das Who is who der Fotografie von 14. Juli bis 26. Oktober 2020 faszinierende Bildwelten in der „Open-Air-Galerie“ Baden bei Wien.

Der Fotograf Jacques Rocher hat das Festival, das sich ganz dem Thema Mensch und Umwelt widmet bereits im Jahre 2004 in seinem Geburtsort La Gacilly in der Bretagne ins Leben gerufen. Aus tiefster Überzeugung, dass es geradezu unsere Pflicht ist, uns ständig mit der Zukunft unseres Planeten auseinanderzusetzen und nach humanistischen und nachhaltigen Konzepten für den Umgang mit der Natur und unser aller Zusammenleben zu suchen, hat er das Festival zu einem Ereignis geformt, dessen gesellschaftliche Relevanz durch das Zusammenführen von künstlerischer Fotografie und Foto-Journalismus zu einem internationalen Maßstab geworden ist. Lois Lammerhuber, einer der wichtigsten Fotografen der Gegenwart in Österreich, eint eine jahrelange Freundschaft mit Jacques Rocher. Diese Verbindung führte auch dazu, dass Lammerhuber La Gacilly schließlich auch nach Baden bei Wien holte.

Eine Stadt wird Bühne

Durch die ästhetische Magie von Bilderzählungen der besten Fotografen der Welt verwandelt sich von 14. Juli bis 26. Oktober Baden unter dem Motto „NIEMALS AUFGEBEN!“ bereits das dritte Jahr in Folge in ein Gesamtkunstwerk. Das Festival zeigt über 2000 Fotografien auf bis zu 280 m² großen Leinwänden. Ausgehend vom Besucherzentrum am Brusattiplatz flaniert man in zwei Schleifen auf insgesamt 7 km durch die Badener Altstadt, durch Doblhoffpark und Gutenbrunner Park, die Fotografien immer im Blick – und das alles bei freiem Eintritt!

lm Osten viel Neues und Renaissance

„Renaissance“ steht für das Bekenntnis und das Bewusstsein der ausstellenden Fotografen, mit ihren Arbeiten für den Planeten Erde ebenso einzutreten wie Festivalgründer Jacques Rocher mit seinem berühmten 100-Millionen-Bäume-­Aufforstungsprojekt „Plant for the Planet“. Wiedergeburt steht folgerichtig auch für die Erfüllung der Hoffnung auf eine Veränderung zum Guten. In diesem Sinne steht das Erinnern an den Aufbruch des kommunistischen Ostens: wie vor 30 Jahren der Wind der Freiheit Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) die Modernisierung des gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Systems der Sowjetunion ermöglichte. Das darauffolgende Ende des Kalten Krieges löste einen bemerkenswerten Kreativschub zeitgenössischer Fotografie in Russland und den Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR aus, den das Festival unter dem Titel „Im Osten viel Neues“ würdigt und feiert.

La Gacilly Baden-Photo