Egon Schiele Museum Tulln

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Das Egon Schiele Museum an der Donaulände Tulln zeigt noch bis 7. November 2021 mit „Familie, Freunde, Wegbereiter“ Originalwerke des Künstlers in der Schatzkammer, Zeitzeugengespräche erwecken mittels augmented reality Szenen aus Egon Schieles Welt zum Leben.

Als Egon Schiele, einer der wichtigsten Wegbereiter und Vertreter der Wiener Moderne, 1918 mit nur 28 Jahren an der Spanischen Grippe stirbt, gilt er vielen bereits als der wichtigste österreichische Künstler seiner Zeit. Das Egon Schiele Museum Tulln nahm das Gedenkjahr 2018 zum Anlass, seine Geschichte neu zu erzählen.

Familie, Freunde, Wegbegleiter

Mit über einem Dutzend Schiele-Werken widmet sich die Schatzkammer ab 27. März 2021 schwerpunktmäßig dem Umfeld des Jahrhundertkünstlers: Schieles Familie, die ihn schon im Knabenalter förderten; seinen Schulfreunden Hans, Max und Fritz Karpfen. Seinem Lehrer in Klosterneuburg, Ludwig Karl Strauch, der sein Talent ebenfalls erkannt hat, sowie dem Klosterneuburger Chorherr Wolfgang Pauker, der einer seiner ersten Förderer war – und auch seinem ersten Sammler, Heinrich Benesch. Um all diese Persönlichkeiten, und natürlich um seinen väterlichen Freund Gustav Klimt wird es in der Ausstellung gehen.

Egon Schiele privat

Neben der Schatzkammer mit Originalwerken Schieles laden sechs audiovisuelle Stationen zu einer Reise des Malers an die wichtigen Orte seines Lebens ein: nach Tulln, Klosterneuburg, Neulengbach, Krems, Mühling – und während seiner Akademiezeit Wien. In diesen Installationen sind die Originalstimmen seiner Schwestern Melanie und Gerti Schiele sowie seiner Schwägerin Adele Harms zu hören. Die Mitschnitte stammen aus Interviews, die Alessandra Comini, Doyenne der Schiele-Forschung, als junge Studentin in den 1960er-Jahren geführt hat und nehmen einen mit auf eine sehr intime Zeitreise in die Welt des Ausnahmekünstlers.

Egon Schiele Museum Tulln