Auf Spurensuche

Das Museum in Egon Schieles Geburtsstadt Tulln zeigt als einziges Haus weltweit eine Darstellung seines Frühwerks.

Die Spuren, die Egon Schiele in Tulln hinterlassen hat, sind zahlreich und können teilweise auch besichtigt werden: zum Beispiel das Geburtszimmer im Bahnhof oder die Arrestzelle in Neulengbach, in der Schiele einige Zeit in Untersuchungshaft einsaß.

Als Egon Schiele 1918 mit nur 28 Jahren an der Spanischen Grippe starb, galt er vielen als der wichtigste österreichische Künstler seiner Zeit. Neben Oskar Kokoschka er der wohl bedeutendste Maler, den Niederösterreich im letzten Jahrhundert hervorgebracht hat.

Schieles Frühwerk

Die Donaustadt Tulln hat ihrem berühmtesten Sohn ein Museum eingerichtet, das die Anfänge des Künstlers und das Werden des Genies thematisiert. Rund 60 Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen geben einen umfassenden Einblick in die ersten Schaffensjahre des Künstlers.

Eine Kindheit in Tulln

Flankiert werden die Werke von Fotos und Dokumenten zum Leben Egon Schieles. Daneben wird die Kindheit in Tulln der Zeit um 1900 mit exquisiten Produkten der frühen Spielzeugindustrie – von der Eisenbahn bis zu Spielzeugautos und Heissluftballons – illustriert.