Egon Schiele Museum Tulln

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Das Egon Schiele Museum an der Donaulände Tulln zeigt von 26. März bis 6. November 2022 Objekte Originalwerke des Künstlers aus der Landessammlung Niederösterreich in der Schatzkammer, Zeitzeugengespräche erwecken mittels augmented reality Szenen aus Egon Schieles Welt zum Leben.

Als Egon Schiele, einer der wichtigsten Wegbereiter und Vertreter der Wiener Moderne, 1918 mit nur 28 Jahren an der Spanischen Grippe stirbt, gilt er vielen bereits als der wichtigste österreichische Künstler seiner Zeit. Das Egon Schiele Museum Tulln nahm das Gedenkjahr 2018 zum Anlass, seine Geschichte neu zu erzählen.

Preziosen aus der Landessammlung Niederösterreich

In der Schatzkammer mit rund einem Dutzend Originalwerken liegt heuer aufgrund des 100jährigen Jubiläums des Bundeslandes Niederösterreich der Fokus auf Werken der Landessammlungen Niederösterreich. „Zu sehen sind etwa „Boote im Hafen von Triest“ oder die „Sonnenblume I“ - beide aus dem Jahr 1908 - beides sind wunderbare Werke, um Aufbruch und erste Erfolge des Genies Egon Schiele zu erklären“, erklärt Schiele-Experte Christian Bauer.

Egon Schiele privat

Neben der Schatzkammer mit Originalwerken Schieles laden sechs audiovisuelle Stationen zu einer Reise des Malers an die wichtigen Orte seines Lebens ein: nach Tulln, Klosterneuburg, Neulengbach, Krems, Mühling – und während seiner Akademiezeit Wien. In diesen Installationen sind die Originalstimmen seiner Schwestern Melanie und Gerti Schiele sowie seiner Schwägerin Adele Harms zu hören. Die Mitschnitte stammen aus Interviews, die Alessandra Comini, Doyenne der Schiele-Forschung, als junge Studentin in den 1960er-Jahren geführt hat und nehmen einen mit auf eine sehr intime Zeitreise in die Welt des Ausnahmekünstlers.

Egon Schiele Museum Tulln