Donauregion: prunkvolle Bauten, eindrucksvolle Gärten

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Schlösser und Gärten rund um die Donau: Ein Abstecher in die Region lässt Geister der Vergangenheit erwachen und so den Alltag im Nu vergessen.

Des Prinzen Rolle

1725 erteilte Prinz Eugen von Savoyen 62-jährig den Auftrag, das Schloss Hof im Marchfeld zu einem repräsentativen Jagdsitz zu erweitern. Ein Jahr später erwarb er auch das nur drei Kilometer entfernte Schloss Niederweiden. Seither sind die beiden Prachtbauten in vereintem Besitz. Nach dem Tod Eugens im Alter von 73 Jahren ging sein ganzes Hab und Gut mangels Testaments an Nichte Anna Victoria von Savoyen-Soissons, die auf dem Areal regelmäßig zu ausschweifenden Festen lud. Auch Maria Theresia und Gemahl Franz I. Stephan von Lothringen gehörten einst zu den Besitzern der prunkvollen Gemächer samt einzigartiger Barockgärten und des idyllischen Gutshofs mit seiner artenreichen Tier- und Pflanzenwelt.

Schloss- und Gartengegenwart

Heute ist das riesige Gelände Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen und Feste, kann aber auch für private Events oder Seminare gebucht werden. Führungen werden natürlich ebenfalls angeboten – der beste Weg, einen umfangreichen Einblick in das geschichtsträchtige Areal in all seiner Vielfalt zu gewinnen. Darüber hinaus gibt es jährlich von Mitte März bis Mitte November spannende Sonderausstellungen im Schloss Niederweiden. Mit der Niederösterreich-Card ist der einmalige Eintritt gratis.

Die Schlösser Hof und Niederweiden lassen sich sehr bequem per Bahn und Shuttle erreichen: In unter einer Stunde gelangt man vom Wiener Hauptbahnhof mit dem Regionalzug nach Marchegg-Bahnhof. Ein Gratis-Shuttle verkehrt dann zwischen dem Bahnhof und den beiden Schlössern.

Ein Stift für ein Gymnasium

Am rechten Ufer der Donau gelegen, wurde das barocke Stift Melk im Jahr 1089 gegründet und wird seither ununterbrochen von Benediktinermönchen bewohnt. Vermutlich nirgendwo sonst gehen auf Basis benediktinischer Lebenserfahrung Kunst, Kultur, Natur, Glaube und Wissenschaft eine derart innige Symbiose ein. Nicht zuletzt auch dank des Stiftsgymnasiums mit über 900 SchülerInnen und den ebenso zahlreichen wie vielfältigen kulturellen Angeboten und Veranstaltungen. Abgerundet wird das Erlebnis im dazugehörigen Restaurant und Café inklusive Souvenir-Shop.

Wer ein Ticket für die Stiftsbesichtigung löst, bekommt auch Zugang zum Stiftspark mit dem barocken Gartenpavillon und zur Nordbastei mit dem Wachaulabor. Öffentlich ist das beeindruckende Benediktinerstift in rund einer Stunde erreichbar: Mit dem Zug geht es nach St. Pölten und von dort mit dem Regionalzug weiter bis zum Melker Bahnhof. Danach ist es noch ein gemütlicher, 15-minütiger Fußmarsch. Der einmalige Eintritt ist mit der Niederösterreich-Card auch hier gratis.

Gartenvielfalt

Natur in ihrer reinsten Kultur gibt es bei der Garten Tulln zu sehen und zu erleben. Die erste und einzige ökologische Gartenschau Europas kommt nämlich gänzlich ohne Torf oder sonstiger Chemie aus. Hier lässt es sich nicht nur gemütlich durchschlendern, darüber hinaus kann man sich auch noch wertvolle Tipps für den eigenen Garten holen. Für Abwechslung sorgt zudem ein Abenteuerspielplatz oder der 30 Meter hohe Baumwipfelweg, der zu Fuß über 700 Laufmeter gesichertes Geländer oder per Lift erklommen werden kann. Apropos Lift, Barrierefreiheit wird auf dem gesamten Gelände der Garten Tulln großgeschrieben. Die Niederösterreich-Card lohnt sich auch hier, denn der einmalige Eintritt ist gratis.

Die Garten Tulln ist öffentlich in rund einer Stunde zu erreichen. Vom Franz-Josefs-Bahnhof fährt man bis zum Tullner Bahnhof und von dort geht es mit dem Bus weiter bis zum Schubertpark. Ab hier schlendert man noch 10 Minuten durch den Au

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