(1) Endlich einen Gang runterschalten.

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Die Region Wachau-Nibelungengau-Kremstal erlebt man nicht nur. Man erwandert und erfährt sie. Man schmeckt und genießt sie. Begleitet von wunderbaren Geschichten.

In der Wachau trinkt man Wein nicht nur. Man erkundet seine Böden, erfährt seinen Geschmack und findet dabei ganz schnell zu sich selbst. Wo das am riesigen Wander- und Fahrradwegnetz am schönsten ist, wo die besten Plätze zum Rasten und Träumen warten und was man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte – das steht alles hier.

Reise-Hinweise

  • Empfohlener Reisezeitraum: Juni–Oktober
  • Besonders geeignet für: Paare, Rad- und Wanderfreunde, Genussliebhaber
  • Öffentliche Anreise möglich: ja
    Wachau: Zug nach Krems oder Melk und dann mit dem Bus (WL1 Nordufer, WL2 Südufer). Fahrt mit der Wachaubahn (ab 4. Juli möglich)
    Nibelungengau: Zug nach Ybbs
    Kremstal: Zug von Wien/St. Pölten nach Krems, dann weiter mit dem Bus

Das Wandern ist des Weinliebhabers Lust.

Es ist unbestritten: Die Wachauer Rieden bringen ausgezeichnete Weine hervor. Aber es gibt einen Trick, wie sie noch besser schmecken. Man wandert vorab durch die Weingärten und sieht ihnen beim Wachsen zu. Zum Beispiel auf einer der 14 Etappen mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsstufen des Welterbesteig Wachau – wie die 17 Kilometer lange, unvergleichliche Etappe von Dürnstein nach Weißenkirchen. Vorbei an der Ruine Dürnstein und ihren berühmten Geschichten taucht man in die weitläufigen Rieden ein. Diese entführen zu sagenhaften Sehenswürdigkeiten und münden in den sandigen Naturbadestrand Weißenkirchen, bevor man beim Kirchenwirt eine Stärkung, gerne mit Weinbegleitung, bekommt.


Mit beiden Beinen fest in den Wolken stehen? Geht am besten entlang der Etappe von Mühldorf nach Maria Laach. Vor allem, wenn man am Jauerling, dem höchsten Berg der Wachau, auch noch die Aussichtswarte erklimmt und den herrlichen Blick über den Naturpark und das Donautal genießt. Wer lieber durch die Kulturgeschichte reist, wird im Benediktinerstift Melk ankommen. Schließlich ist es Ziel der Welterbesteig-Etappe mit Start in Emmersdorf oder des 49 Kilometer langen Wachauer Jakobsweg.

Weitwandern im Nibelungengau und Kremstal

Ganze 110 Streckenkilometer nennt der Weitwanderweg Nibelungengau sein eigen. Wunderschöne neun davon fallen auf den Abschnitt von Marbach nach Maria Taferl, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Niederösterreichs mit dem wahrscheinlich schönsten Blick auf die Donau. Faszinierend und berührend zugleich die Schatzkammer der Basilika mit den vielen Danksagungen an die Gottesmutter, die Einblick in verschiedenste Schicksale geben. Gleich nebenan wartet der ideale Ort zum Träumen: Das Hotel-Restaurant Schachner inklusive Panoramarestaurant, Wellnessbereich und ebenso großzügigen Suiten mit Postkartenblick auf das Donautal.
10 Kilometer kürzer aber nicht minder beindruckend ist der Weitwanderweg Kremstal-Donau. Er schließt an den Welterbesteig Wachau an und entführt in Weingärten, in versteckte Hohlwege und zu wildromantischen Kellergassen. Kulinarisch verwöhnt die 9 Kilometer lange Etappe von Senftenberg nach Krems, wo man die Kunstmeile Krems noch dranhängen sollte.

Mit dem Rad die Donau entlang.

Da staunt man schon über das riesige Wandernetz und dann das: Auch einer der beliebtesten Streckenabschnitte des Donauradwegs verläuft hier. Mit den praktischen und unkomplizierten Radfähren lassen sich schnell die Ufer wechseln, etliche Einkehrmöglichkeiten laden zum Jausnen ein. In Mautern, dem Ziel der fünften Etappe, liegt etwa das Landhaus Bacher und kurz vorher, in Rührsdorf, befindet sich inmitten von Wein- und Obstgärten der „Top Wirt 2016“: das Landgasthaus Essl. Empfohlen sei auch ein Rad-Abstecher zum Schloss Artstetten, dessen Natur-Schlosspark zu den wichtigsten historischen Parks Österreichs zählt.

Der gute Geschmack wohnt in der Wachau.

Und zwar an nahezu jeder Ecke. Zum Beispiel im Hotel Schloss Dürnstein, dessen historische Kulisse und Donaublick schlicht atemberaubend sind. Unser Tipp darum: Einchecken! Und danach ins Kuenringer Bad springen. Empfehlenswert ist auch das Hotel & Restaurant Donauhof in Emmersdorf, unweit des Badestrands Luberegg mit perfekter Sicht auf das Benediktinerstift Melk. Auch in Melk träumt es sich übrigens wunderbar. Zum Beispiel im erstklassigen Hotel-Restaurant zur Post oder im Vier-Sterne-Hotel Wachau. Wer es bodenständiger mag, wird seine Zelte am Campingplatz Rossatzbach aufschlagen und am Donaustrand Rossatz-Arnsdorf baden oder einen Platz auf der strom- und solarbetriebene Motorfähre für den nächsten Ausflug buchen. Designig wiederum wird’s in Krems, und zwar im arte Hotel Krems oder dem Steigenberger Hotel & Spa nahe der Kunstmeile.

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