(2) Wo Geschichte geschrieben wurde, entstehen ganz neue Storys.

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Von den Römern empfohlen, von den Habsburgern geliebt: Die Region Römerland Carnuntum-Marchfeld und ihre unberührte Natur sind der perfekte Boden für geschichtsträchtige Architektur, die unterschiedlicher nicht sein könnte.

Im Römerland Carnuntum-Marchfeld wandert man auf ganz abwechslungsreichen Pfaden. Sie führen vorbei am Heidentor direkt in eine römische Stadtsiedlung. Sie schlängeln sich durch die Rieden, bevor sie bei herrlichen Heurigen enden. Und sie offenbaren beeindruckende Barockbauten nebst einem einzigartigen Naturwunder: dem Nationalpark Donau-Auen. Ja, hier führen alle Wege zu unvergesslichen Abenteuern, die man auch am Rad wunderbar auskundschaften kann.

Reise-Hinweise
  • Empfohlener Reisezeitraum: Juni–Oktober
  • Besonders geeignet für: Familien, Paare, Bewegungshungrige, Geschichtsinteressierte
  • Öffentliche Anreise möglich: ja
    Römerland-Carnuntum: S7 ab Wien-Mitte in Richtung Wolfsthal

Römische Trendsetter.

Den Römern war es längst klar und auch der Hochadel ließ nicht lange auf sich warten: Das Marchfeld ist ein Ort zum Ankommen und Bleiben. Ganze 70 Kilometer umspannt hier allein das Wanderwegnetz. Auf einer der 5 Strecken, der VIA.CARNUNTUM., begibt man sich auf eine Reise durch die Zeit. Und taucht in der Römerstadt Carnuntum in ein anderes Leben ein. Wer sich jetzt lediglich ein paar alte Ausgrabungsstätten erwartet, wird sich wundern. Spätestens dann, wenn ihm im Amphitheater aus dem 2. Jhdt. n. Chr. die Gladiatoren vor dem inneren Auge erscheinen. Auch im Weinbau haben die Römer erste Spuren hinterlassen, die man noch heute in den kraftvollen, reifen Rotweinen der Weinregion Carnuntum schmeckt.

Geschichten aus den Marchfeldschlössern.

Natürlich wusste auch der österreichische Hochadel die Region entlang der Donau zu schätzen. Immerhin hat er sich mit seinen prunkvollen Marchfeldschlössern und den noch prunkvolleren Gärten Monumente erschaffen. Ein herausragendes Beispiel dafür ist Schloss Hof. Prinz Eugen, Mäzen mit grünem Daumen, hat sich hier ein einzigartiges Refugium erschaffen. Noch heute zeugt die größte Landschlossanlage der Habsburg-Monarchie von seinem opulenten Geschmack, der Liebe zu Wasser und dem betörenden Blütenduft. Stilgerecht gefeiert wurde allerdings im nur drei Kilometer entfernten Schloss Niederweiden, privates Kleinod des Prinzen und noch heute ein echter Geheimtipp - ebenso wie das kaiserliche Jagdschloss Eckartsau, das man wie alle Marchfeldschlösser mit der Niederösterreich-CARD bei freiem Eintritt entdecken kann.

Wow! Die Au.

Noch grüner als in den Schlossgärten ist es nur im Nationalpark Donau-Auen. Als eine der letzten großen, unverbauten Flusslandschaften Mitteleuropas ist er Heimat faszinierender Pflanzen und Tiere, die man entweder im schlossORTH Nationalpark-Zentrum, oder in freier Wildnis bei einer Ranger-Führung bestaunen kann. Vom Wasser aus betrachtet man dieses Naturschauspiel am besten bei einer Ausfahrt mit der Tschaike, einem Donaukriegsschiff(chen), das auf Plänen aus 1530 beruht. Die VIA.MONTE. hingegen lässt einen bei einer gemütlichen Wanderung den Park von oben betrachten, bevor lauschige Badeplätze am Flussufer oder das glasklare Wasser im Bergbad Hainburg zum Abkühlen einladen.

Übernachtungs- und Kulinarik-Tipps aus der Region

Im Herzen der Mittelalterstadt Hainburg kann man mit Blick auf die Donauauen im Hotel Altes Kloster den Alltag hinter sich lassen. Hinter den dicken Mauern aus dem 17. Jhdt. holt er einen sicher nicht so schnell ein. Zur Not entkommt man ihm entlang der Etappe 8 des Donauradwegs nach Wien. Die Region lässt sich besonders gut im Restaurant Bittermann, bei DERjungWIRT oder am Weingut Edelmann in Göttlesbrunn erschmecken, wo man auch übernachten kann.

Empfehlungen und Tipps

Kellergasse Prellenkirchen, Römerland Carnuntum, © Steve Haider

Weinkulinarisches Wochenende

2 Nächte | Kleines Weinseminar & 3-g. warmes Winzermenü im Steingewölbekeller | Weinerlebnis Prellenkirchen

ab € 165,-