„visualized dreams ...“ im museum gugging

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Wenn dir das Leben deine Träume nicht erfüllt, dann lebe deine Träume durch deine Kunst!

Diese zentrale Botschaft verbindet Ida Buchmann, Johann Fischer und Johann Korec, deren Werke die aktuelle Sonderausstellung bestreiten.

Diese drei KünstlerInnen verbindet aber noch mehr: Alle drei schafften ohne künstlerische Ausbildung oder kreative Erfahrung, alle drei hatten langjährige psychiatrische Erfahrungen und alle drei visualisierten ihre Fantasien mit Texten in ihren Bildern.

Ida Buchmann (1911–2001) sang während des Malens laut Lieder, deren Texte in ihre farbkräftigen Werke Eingang fanden. Liebesträume inspirierten Johann Korec (1937–2008) zu seinen Zeichnungen und Gemälden. Johann Fischer (1919–2008) wiederum verewigt sich und seine Vorstellung von der Welt und wie sie zu funktionieren hat in Schreibschrift. Alle haben sie folgendes gemein: Sie stellen in ihrem künstlerischen Schaffen ihre Wünsche, Phantasien und Vorstellungen von der Welt dar, verwenden in ihren Arbeiten als Ergänzung ihres bildnerisches Werkes Schrift. Alle drei genossen sie keine künstlerische Ausbildung und haben langjährige Erfahrung in der Psychiatrie. Das künstlerische Werk der Art Brut Künstler orientiert sich nicht an Vorbildern aus der Kunstwelt, sondern zur Gänze aus persönlichen Erfahrungen und Lebensumständen.

 

Museum Gugging