Die Kraft des Wassers

Wandertour ausgehend von Gasthof Kögerlwirt in Göstling an der Ybbs

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Höhenprofil

9,62 km Länge

Tourendaten
  • Schwierigkeit: schwierig
  • Strecke: 9,62 km
  • Aufstieg: 706 Hm
  • Abstieg: 43 Hm
  • Dauer: 3:13 h
  • Niedrigster Punkt: 538 m
  • Höchster Punkt: 1.202 m
Eigenschaften
  • Streckentour
  • botanische Highlights
  • faunistische Highlights

Details für: Die Kraft des Wassers

Kurzbeschreibung

Von Göstling an der Ybbs durch die Nothklamm, durchs Steinbachtal auf den Tremmel

Beschreibung

Das Steinbachtal ist ein Seitental des Ybbstales in Richtung Lunz am See. Es zweigt etwa 1 km außerhalb von Göstling beim Gasthof „Kögerlwirt“ rechts vom Ybbstal ab. Wegen seiner landschaftlichen Schönheiten, seiner seltenen und geschützten Alpenflora und Fauna, seinen vielen bequemen Spazier- und Wandermöglichzeiten zählt es zu den beliebtesten Ausflugszielen Göstlings.

Anhand von Schaubildern, Tafeln, alten Bauten bzw. Ruinen werden dem Wanderer die vielen Möglichkeiten gezeigt, mit denen der Mensch die Kraft des Wildbaches zur Erzeugung von Strom, zum Antrieb von Mühlrädern, zum Betrieb von Hammerwerken, zum Transport von Holz und Holzkohle usw. verwendete bzw. heute noch verwendet.

Startpunkt der Tour

Gasthof Kögerlwirt in Göstling an der Ybbs

Wegbeschreibung für: Die Kraft des Wassers

Das Tal ist ein landschaftliches Juwel mit sehr viel Abwechslung. Zu Beginn befindet sich ein kleiner Stausee. An diesem vorbei führt der Themenwanderweg über saftige Wiesen und durch schattige Wälder bis zu der wildromantischen Klamm „Die Not“. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich hier der Steinbach tief in die hohen Felsen eingefressen.

Ein neu errichteter Holzsteg führt den Wanderer mitten durch die imposante Schlucht mit ihren hoch aufragenden Felswänden. Früher verlief hier auch die Zufahrtsstraße in das hintere Steinbachtal. Da die Schlucht im Winter jedoch wegen der Lawinengefahr weder begehbar ist, wurden für die Straße ein Tunnel und ein Lawinenverbau errichtet.

Am Ende der Schlucht ändert das Tal seinen Charakter. Es ist nun enger, romantischer und von herber Schönheit. Der Weg führt den Wanderer nun über die Steinbachstraße direkt am kühlen Steinbach entlang und vorbei an Fischteichen.

Nach den Fischteichen erreicht man den Eulenweg. Er führt über zweieinhalb Kilometer durch die Windischbachau und ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Bemerkenswertes über die fünf im Wildnisgebiet vorkommenden Eulenarten (Uhu, Habichtskauz, Waldkauz, Raufußkauz und Sperlingskauz) wird auf einigen Stationen entlang des Weges vorgestellt.

Von hier führt ein kleiner, steiler Bergpfad über den Tremmelsattel bis in das Salzatal. Über diesen Bergpfad kann man auch auf den Dürrenstein (1.878 m), den Tremmel (1.201 m), den Schwarzkogel (1.547 m) oder den Ringkogel (1.668 m) aufsteigen. Diese Bergtouren erfordern jedoch vom Wanderer Trittsicherheit, Kondition und Ausdauer.

Steigt man den Bergpfad jedoch nur ein kleineres Stück hoch, gelangt man auf die Steinbachschattseite. Hier gibt es einige unmarkierte Forstwege, die einen einmaligen Ausblick auf das Dürrensteingebiet und das Steinbachtal bieten.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, ausreichend Getränke und Proviant

Sicherheitshinweise

Gerade im steileren Part auf den Tremmel ist Trittsicherheit gefragt.

Tipp des Autors

Entlang des Steinbachs bieten sich einige Stellen zum Abkühlen der müden Wanderfüße.