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Claudia Brandhofer
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Zug um Zug ein Erlebnis

Mit Nostalgie und Genuss auf der Schmalspurbahn.

Mit dem Reblaus-Express, der Mariazellerbahn und der Wachaubahn lassen sich drei der schönsten Landschaften Niederösterreichs in aller Beschaulichkeit bereisen.

(c) Niederösterreich-CARD/weinfranz
Entschleunigung ist das Zauberwort für Bahnliebhaber - und solche, die es noch werden wollen!
Der stampfende Rhythmus, die putzigen Waggons, das Rattern und Rütteln in den Kurven, der nach Rauch schmeckende Fahrtwind, die Beschaulichkeit, mit der Wälder, Wiesen, Berge und schmucke Dörfer am Fenster vorbeiziehen: Nostalgiezüge bewegen nicht nur einfach Fahrgäste von A und B, sondern auch das Gemüt! In Niederösterreich ist das nostalgische Fahrgefühl noch vielfach zu erleben. Bis in 1920er-Jahre verzweigte sich das Schienennetz in die kleinen Nebentäler hinein. Einige dieser Nebenlinien haben heute noch heute einen regelmäßigen Fahrplanbetrieb. Und auf vielen anderen, in der Zwischenzeit stillgelegten Strecken verkehren Nostalgie-Züge, die von enthusiastisch betriebenen Vereine betreut werden.

Drei Highlights

Der Reblaus Express verbindet die Weinstadt Retz im Weinviertel mit Drosendorf im Waldviertel. Diesellok und Waggons stammen aus den 50er-Jahren und bewegen sich mit maximal 40 km/h durch das Hügelland und die Flussniederungen an Weingärten und ausgedehnten Wäldern vorbei. Das unverfälschte, nostalgische Eisenbahnambiente oder die Möglichkeit, auch einmal den Führerstand der Lok zu besuchen bezaubern auf der Nostalgiestrecke. Die Kühlpause bei der ersten „Bergfahrt“ in der idyllischen Station Anglerparadies Hessendorf oder die gastfreundlichen Winzer im Heurigenwaggon mit bodenständigem Angebot an Speis und Trank sorgen für das leibliche Wohl.

 

Mit der Mostviertler Mariazellerbahn fährt man wie zu Großvaters Zeiten, und zwar jeden Tag! Die zwischen St. Pölten und Mariazell verkehrende Schmalspurbahn bringt nicht nur Wallfahrer zum Gnadenort oder Wanderer zum Ötscher, sondern auch Pendler zur Arbeitsstätte. Imposante Highlights: der Anstieg zwischen Laubenbachmühle und Puchenstuben, der Blick auf den Ötscher und der grandiose Ausblick in die Zinkenschlucht. Insgesamt werden 19 imposante Viadukte und 21 Tunnels auf dem Weg nach Mariazell befahren. Auf der Strecke verkehren sowohl alte Zuggarnituren für Ausflugsfahrten, ab nächstem Jahr aber auch moderne Premium-Waggons mit Panoramafenstern und Bordservice.

 

Mit der Wachaubahn gelangt man von der Weinmetropole Krems entlang der Donau nach Emmersdorf. Die zwischen uraltem Mauerwerk, Weingärten und blühenden Böschungen geführte Bahnstrecke gehört zur Kulturlandschaft Wachau, die im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Die Vielfalt von Natur und Kultur auf dichtestem Raum macht den Zauber der Wachau aus. Die Fahrt mit der Wachaubahn eröffnet diese Vielfalt in ihrer ganzen Breite und Tiefe. Durch die kunstvolle Trassierung in erhöhter Lage ergeben sich tolle Ausblicke in die Welterbelandschaft.