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Die Wachau

Die Wachau ist nicht nur eines der schönsten Flusstäler Europas, sondern auch UNESCO Weltkulturerbe und "best historic destination".
© Niederösterreich-Werbung/Lois Lammerhuber
Die malerische Kirche von St. Michael und Wachauerinnen mit den traditionellen, von Hand gearbeiteten Goldhauben aus Brokat und Goldspitzen.

UNESCO Weltkulturerbe Wachau

Als ein Künstler in der Nähe des kleinen Wachauer Ortes Willendorf eine kleine Statue aus Kalkstein meißelte, grasten im Süden Europas, dort wo später die Akropolis lag, noch die wilden Ziegen. 27.000 Jahre nach ihrer Herstellung wurde die Statue – die berühmte „Venus von Willendorf“ – in einem Weingarten ausgegraben, und den Archäologen war sofort klar: Hier lag ein wichtiges Stück Menschheitsgeschichte. Im Jahr 2000 wurde das auch amtlich gemacht: Die UNESCO ernannte die Wachau, das gerade einmal 30 km lange Donautal zwischen den Städten Melk und Krems, zum UNESCO Weltkulturerbe. Damit würdigte sie nicht nur den unbekannten Bildhauer der Willendorfer Venus, sondern eines der spektakulärsten Flusstäler Europas, das als einzigartiges Gesamtkunstwerk aus filigran anmutenden Weinterrassen, lieblichen Ortschaften, prächtigen Stiften und romantischen Burgruinen gilt.

Auf den Spuren der Zivilisation

Dass schon die Römer Gefallen an der Wachau fanden, lässt sich heute im Römermuseum in Mautern nachverfolgen. Wer weiß: Vielleicht gefiel ihnen auch nur der Wein, den sie hier anbauten. Jedenfalls begründeten sie die lange Tradition des Weinbaus in der Wachau. Nach den Römern kam die Völkerwanderung. In der Wachau zeigten sich die Barbaren allerdings kultivierter als sonstwo, zumindest im literarischen Sinn: Das „Nibelungenlied“ spielt teilweise in dieser Region und die Fährten, die das größte Heldenlied mittelhochdeutscher Zunge hier hinterließ, sind zahlreich: Nibelungengau heißt etwa der Donaustreifen zwischen Ybbs und Melk. Und in Melk, genauer in der Bibliothek des Stiftes, wurden 700 Jahre alte Fragmente des Nibelungenliedes entdeckt und werden dort öffentlich ausgestellt.

(C) Niederösterreich-Werbung/Karl Michael Westermann
Das Tor zur Wachau - majestätisch thront das weltberühmte Stift Melk über der Donau.
Wer den Kreuzfahrern des Mittelalters nachspüren möchte, der muss sich nach Dürnstein begeben: Dort findet er jene Ruine, in der Richard Löwenherz seinen unfreiwilligen Aufenthalt fristen musste, bis das Lösegeld aus England eintraf. Während sich die weltlichen und sakralen Bauten aus Romanik, Gotik und Renaissance in den verträumten Altstädten der Wachau stimmig einordnen, geben sich die Zeugen des Barocks deutlicher zu erkennen. Stift Göttweig, die Kirche von Dürnstein oder die Basilika von Maria Taferl sind unübersehbare Zeichen sakraler Prachentfaltung des österreichischen Barocks. Das wohl prächtigste Beispiel ist allerdings das schon erwähnte Stift Melk, das weithin sichtbar auf dem 60 Meter hohen Felsen am Eingang der Wachau hockt. Das Stift gilt als eines der hochkarätigsten Ausflugziele – und zwar weltweit und offiziell: Stift Melk und das UNESCO Weltkulturerbe Wachau wurden vor Kurzem vom „National Geographic Traveler Magazine“ zur „Best Historic Destination“ weltweit gewählt.