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Ötscher Gipfelmesse

Gipfelerlebnisse haben immer etwas Erhebendes an sich. Ganz besonders, wenn sie sich so gestalten wie die Gipfelmesse am Ötscher, die am 5. August bereits zum 61. Mal gefeiert wird.

Der Gottesdienst am Gipfelkreuz wird am 5. August gefeiert.
(c) Mostviertel Tourismus/weinfranz

Mit seinen 1.893 Metern thront der Ötscher so beherrschend über das Mostviertler Alpenvorland, dass man bis ins 19. Jahrhundert hinein vermutete, dass bei Sommersonnenwende der Gipfel taghell bleibe. Erst 1820 machte der Schuster und Bergführer Andreas Schöggl der Mär ein Ende, indem er die kürzeste Nacht des Jahres auf dem Berg verbrachte und dann meldete: „Finster war’s!“


Die Sonne hingegen wird hoffentlich auf das Gipfelkreuz scheinen, wenn am 5. August 2012 zum 61. Mal die traditionelle Gipfelmesse gefeiert wird. Die Messe beginnt um 11 Uhr und wird musikalisch von einer kleinen Abordnung der Trachtenmusikkapelle Lackenhof umrahmt. Am Nachmittag findet in der Fuchswaldhütte direkt neben der Talstation Großer Ötscher dann noch ein gemütlicher Ausklang mit Grill, Musik und Kinderprogramm statt. Bei Schlechtwetter wird die Messe in der Pfarrkirche Lackenhof gefeiert.

Wanderparadies Ötscher

Der Ötscher gilt als herausragender Aussichtspunkt der Mostviertler Alpen: Bei klarer Sicht ist vom Gipfel aus fast ein Drittel Österreichs zu sehen. Erwandern lässt sich der 1.893 hohe Gipfel von Lackenhof aus, wo mit dem Lift bis zum Ötscher Schutzhaus (1.418 m) ein großer Teil des Aufstiegs abgekürzt werden kann.

 

Dass das Ötschergebiet – das heute als Naturpark Ötscher-Tormäuer zusammengefasst ist – zu den beliebtesten Wanderrevieren Niederösterreichs zählt, liegt aber nicht nur an den atemberaubenden Ausblicken. Beeindruckend ist auch die Vielfalt an Landschaftsformen, die man im mit 170 km² größten Naturpark Niederösterreichs antrifft. Man wandert auf saftigen Almwiesen und durch dichte Nadelwälder, taucht in ein labyrinthisches Höhlensystem mit Eis- und Tropfsteinhöhle ein, durchwandert tiefe, von Gebirgsbächen durchtoste Schluchten - die Ötschergräben - und blickt dabei auf felsige Hänge, an denen Gämsen herumspringen ...

Kurz: Man erlebt am Ötscher eine alpine Wunderkammer en miniature, die geradezu zu einem kurzweiligen und abwechslungsreichen Wander-Kurzurlaub (z. b. eine Umrundung in vier Tagen) einlädt. Wer noch nach passender Begleitung sucht: Die Ötscherlamas lassen sich für Trekkingtouren anmieten!