Der vinophile Hochadel!

Niederösterreich hat seit Juni eine neue vinophile Regentin, die zwei Jahre lang dem Wein ein Lächeln gibt!

Seit 1955 ist das Weinland Niederösterreich monarchistisch regiert! Vor 60 Jahren wurde nämlich erstmals eine Weinkönigin gekürt. Seither übergeben die Hoheiten alle zwei Jahre Krone und Zepter an ihre Nachfolgerin. Mit Christina Hugl sitzt seit 2015 schon die 32. Regentin auf dem Thron.

Das heißt Thron gibt es eigentlich keinen. Die Hauptaufgabe einer Weinkönigin besteht nämlich darin, als Botschafterin des niederösterreichischen Weins landauf, landab zu reisen, um Veranstaltungen zu eröffnen, Grußworte auszurichten, Ehrengäste zu begrüßen, Preisverleihungen vorzunehmen, Interviews abzugeben und bei so manchem Umzug ins Volk zu winken. Zu rund 120 Veranstaltungen schafft es die Weinkönigin so im Jahr! Und sollte der Terminkalender dann durch zu dicht werden, müssen ihr Stellvertreterinnen und Weinprinzessinnen ausschwärmen.

Es wird zur Wahl gebeten!
Weinkönigin wird man nicht einfach so, sondern man muss sich einer Wahl stellen. Dabei werden vor allem das fundierte Fachwissen und die Schlagfertigkeit getestet. Eine Weinkönigin soll natürlich auf charmanteste Weise das Weinland Niederösterreich kompetent und würdig im In- und Ausland vertreten können.

Wie ein Aschenputtel-Märchen!
Die aktuelle Weinkönigin Christina I erfüllt die Anforderungen mit Leichtigkeit. Sie stammt aus Drasenhofen im Weinviertel, wo ihre Familie neben einem Weingut auch eine Sektmanufaktur betreibt. Außerdem ist sie ein echtes Sprachentalent:  neben Englisch und Französisch spricht sie nämlich auch Tschechisch und Niederländisch!

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