Blühende Landschaften

Marille, Birne und Mohn: Wo und mit welchen Blüten die Natur in Niederösterreich am prachtvollsten erblüht.

Niederösterreich in voller Blüte! Am schönsten präsentieren sich die blühenden Landschaften in der Wachau, an der Moststraße und im Waldviertel.

März/April – manchmal etwas früher, manchmal später, wie Natur und Wetter halt aufgelegt sind – erlebt die Wachau ein blütenweißes Schauspiel: Dann nämlich setzen rund 150.000 Marillenbäume zur Blüte an und tauchen die Landschaft zwischen Melk und Krems in ein duftiges Wolkenmeer. Eine ideale Gelegenheit, um eine gemächliche Radtour entlang der Donau zu unternehmen und sich im Gastgarten eines Heurigen von den ersten Sonnenstrahlen wärmen zu lassen. Aber Obacht: Wer die weiße Pracht erleben möchte, muss schnell zur Stelle sein, das Spektakel ist manchmal schon nach einigen Tagen vorüber! 

Die Birne an der Moststraße
Etwas später, dafür etwas länger blüht es an der Moststraße. Der Höhepunkt der Birnbaumblüte beginnt Ende April/Anfang Mai, wenn hunderttausende Birnbäume dem milden Land der Mostbirne einen weißen Schleier aufsetzen. Auch die zahlreichen Dörfer und Städte entlang der 200 Kilometer langen Moststraße putzen sich zu Beginn des Mostfrühlings fein heraus und locken mit stimmungsvollen Frühlingsfesten bei ihren Heurigen und Wirtshäusern. Tipp: Feiern Sie mit uns den Tag des Mostes! Wirte, Heurige, Mostbarone und die Ausflugsziele entlang der 200 Kilometer langen Moststraße bitten an diesem Tag zu einem besonders bunten Veranstaltungsreigen

Der Mohn im Waldviertel
Was dem Mostviertler seine Birne ist dem Waldviertler sein Mohn: Zuerst ein blühendes, und später im Jahr ein kulinarisches Ereignis. Wer Mitte Juli ins südliche Waldviertel reist, wird bunt begrüßt – die Graumohn-Felder stehen in voller Blüte. Epizentrum der Waldviertler Mohnkultur ist das Mohndorf Armschlag, wo Mitte Juli der Mohnblütensonntag mit Volksmusik, Volkstanz und Mohn-Spezialitäten gefeiert wird.

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